8 # Fakten über eineiige Zwillinge

Ich habe ein paar wirklich verblüffende und interessante Fakten über eineiige Zwillinge gefunden und diese für euch zusammengefasst. Vielleicht ist ja auch was dabei, dass ihr noch nicht kennt 😀

Viel Spaß beim lesen…

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#1 Eineiige Zwillinge haben keinen identischen Fingerabdruck

Obwohl eineiige Zwillinge zu 99,9% identische Gene haben so sind ihre Fingerabdrücke dennoch verschieden. Das liegt daran, dass Fingerabdrücke nicht durch die DNA geprägt sind. Die Embryos beginnen während der 6-13 Schwangerschaftswoche sich zu bewegen und berühren dabei mit ihren Fingern die Fruchtblase. Dadurch verändern sich die Fingerkuppen unterschiedlich.

#2 Eineiige Zwillinge nennt man auch oft Spiegelzwillinge

Der Begriff kommt daher, dass eineiige Zwillinge oft asymmetrische Merkmale aufweisen. Ein Zwilling ist meistens Rechtshänder der andere Linkshänder. Auch Muttermale, Haarwirbel, Gerüchen etc sind meistens spiegelverkehrt aufzufinden.

[Bei uns auch …trifft bisher aus Haarwirbel und Grübchen zu]

#3 Eineiige Zwillinge können ein ähnliches Leben getrennt voneinander leben

Jim Lewis und Jim Springer wurden als Baby von zwei verschieden Familien adoptiert. Obwohl sie sich nicht kannten und getrennt aufgewachsen sind, haben Ihre Leben verblüffende Ähnlichkeiten. Beide haben eine Linda geheiratet, Beide haben ein Sohn mit demselben Namen, Beide haben einen Hund namens Toy. Beide haben dasselbe Auto, das selbe Hobby, den selben Urlaubsort, dieselben Zigaretten etc. [unglaublich..]

#4 Die Kinder von zwei eineiigen Zwillingspärchen hätten die selbe DNA.

Die Gene eines eineiigen weiblichen Zwillingspaar gepaart mit der Gene eines eineiigen männlichen Zwillingspaar ergibt zwei “ fremde“ Kinder mit derselben Gene.

#5 Siamesische Zwillinge sehen oder fühlen das gleiche

Krista und Tatiana Hogan sind siamesische Zwillinge die am Kopf zusammengewachsen sind. Sie teilen sich Thalamus, das ist der Bereich des Gehirns der für das körperliche Empfinden und die motorischen Funktionen zuständig ist. Dadurch können sie sehen, hören und gemeinsam fühlen.

#6 Eineiige Zwillinge überleben in der Embryonalentwicklung häufiger als Zweieiig

Bei Zweieiigen Zwillingen kann es Aufgrund der unterschiedlichen Gene, wenn einer der beiden größer und gesünder ist zum Konkurrenzkampf um Platz und Nährstoffe kommen.

#7 Eineiige Zwillinge sind ähnlicher als ein Klon

Ein Klon hätte zwar das genetische Erbgut, ein Mensch jedoch sammelt im Laufe seines Lebens Mutationen. Außerdem würde sich der Klon in einer anderen Mutter entwickeln, was seine Entwicklung beeinflusst.

#8 Der gewisse Unterschied

Um eineiige Zwillinge zu unterscheiden genügt oft schon ein blick auf den Bauchnabel. Der Bauchnabel ist eine Narbe von der Abtrennung der Nabelschnur und wird somit nicht genetisch beeinflusst.

Das waren ein paar interessante Fakten über die eineiigen! Nächstes mal gibt’s Fakten zu den Zweieiigen 😀

Liebe Grüße Rita ❤

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Eineiig? Zweieeig? Wo ist da der Unterschied?

Es gibt Zwillinge die zum verwechseln ähnlich sind, dann gibt es Zwillinge die sich zwar ähneln man aber dennoch einige Unterschiede erkennen kann, aber auch Zwillinge mit der selben DNA gibt es! Wie kann das sein?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Hauptgruppen

  1. Dizygotisch (Zweieiig), was bedeutet dass zwei reife Eizellen von zwei Spermien befruchtet worden sind … also ein Touch Down! 😀
  2. Monozygotisch (Eineeig), was bedeutet dass eine reife Eizelle von einem Spermium befruchtet wurde , diese sich nach der Befruchtung geteilt hat… also eine Laune der Natur! :D

Fakten zu Zweieig  ca. 70% aller Mehrlingsschwangerschaften

  • Beide Eizellen könnten an unterschiedlichen Tagen befruchtet werden
  • Es ist biologisch möglich dass Zweieeige Zwillinge von zwei Vätern abstammen, dass liegt daran dass Spermien 4-5 Tage überleben können.
  • Zweieige Zwillinge können vererbt werden
  • Zweieeige Zwillinge können verschiedene Geschlechter haben

Fakten zu Eineiig  ca. 30% aller Mehrlingsschwangerschaften

Es gibt 3 Formen eineiiger Zwillinge, diese Formen entstehen je nach Zeitraum der Teilung.

  • Dichoriale Zwillinge Teilung bis zum 3Tag – Vollständige Teilung , Jedes Baby hat eine eigene Fruchthöhle/Fruchtblase und eine eigene Plazenta
  • Monochorial – diamniote Zwillinge Teilung zwischen Tag 3 und 7, Vollständige Teilung, jedes Baby besitzt eine eigene Fruchtblase  – jedoch teilen sich die Baby ihre Versorgungsquelle;die Gebärmutter/Plazenta. Risiko einer Transfusionsstörung- dh. Die Kinder teilen Ihre Versorgung ungleichmäßig so dass es zu einer Unter bzw. Überversorgung kommen kann
  • Monochorial- monoamniote Zwillinge Teilung erst nach dem 9. Tag, Babys teilen sich eine Fruchthöhle und eine Plazenta. Risiko einer nicht vollständigen Trennung – siamesische Zwillinge, sowie Nabelschnurumwicklung oder Transfusionsstörung
  • Eineiige Zwillinge können  unterschiedliche Geschlechter haben (Turner – Syndrom), kommt jedoch sehr selten vor.
  • Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch

Stock Illustration - zwilling, gestation, plazentar, arten. Fotosearch - Suche Clipart Zeichnungen & Illustrationen

Foto von hier

 

Nach einer langen Suche nach der dünnen Eihaut zwischen der Fruchtblase musste mein Facharzt eingestehen das wir tatsächlich die seltenen MONO-MONO Twins erwarten. Die Schwangerschaft ist sehr Risikoreich und daher sind wir äußerst glücklich und dankbar zwei so tolle Mädels zu haben.  😀

Einfach faszinierend! Dieser Fotograf hält die unglaubliche Ähnlickeit [eineiiger] Zwillinge fest!

Die selbe DNA .. das selbe Gesicht?

Schaut euch dieses Video an! Ist zwar schon etwas älter aber es gibt sicher noch einige unter euch die es noch nicht kennen  🙂  Ich war begeistert als ich es das erste mal gesehen habe und damals wusste ich noch nicht einmal, dass ich irgendwann das Glück habe,  Mutter eineiiger Zwillinge zu sein …wenn ich so zurück denke – verrückt  ;-D

Heute – werden rund  11.000 Zwillinge geboren.

1: 250 Geburten  sind eineiiger Zwillinge 😀

„Martin Schoeller hat Zwillingspaare und Mehrlinge fotografiert – extrem nah und intensiv.“ YouTube

ursprüngliche Quellenangabe: https://www.ndr.de/kulturjournal/